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Umfrage: Welche Versicherungen für den Hund?

Versicherung Hund Fiffibene Hundeblog

 

Keine Frage: Jeder sollte eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abschließen – am besten als erste Amtshandlung kurz nachdem der Hund bei euch eingezogen ist. Denn: Wenn der Hund beispielsweise auf die Straße läuft und einen schweren Verkehrsunfall verursacht, können schnell Schadenersatzansprüche in Millionenhöhe fällig werden – vor allem, wenn Personen zu Schaden gekommen sind (Arzt, Krankenhaus, Verdienstausfall usw.).

Dem Bürgerlichen Gesetzbuch zufolge muss der Hundebesitzer für alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufkommen, die durch das eigene Tier verursacht werden. Hat er keine Haftpflicht, die für den Schaden aufkommt, kann das im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten.

Hundehalter-Haftpflicht Fiffibene

Hunde werden krank – und das kann teuer werden

Wie sieht es jedoch mit der Versicherung im Krankheitsfall oder im Falle einer Operation des Hundes aus? Hier gehen die Meinungen auseinander. Sicher ist: Selbst bei bester Pflege und Fürsorge werden Hunde krank. Sie sind – wie wir – kaum vor Verletzungen und Erkrankungen gefeit, leider. Wenn der Hund vom Tierarzt behandelt werden muss, kann das teuer werden. Bei größeren Eingriffen können die Kosten mehrere Tausend Euro betragen. Die schüttelt sich Otto Normalverbraucher nicht eben so aus dem Ärmel.

 

Versicherung Hunde Fiffibene

Bei größeren Eingriffen können die Behandlungskosten mehrere Tausend Euro betragen.

Ein Schnäppchen ist allerdings auch eine Krankenversicherung für den Hund nicht. Ganz im Gegenteil. Zudem zahlt die Versicherung nicht jede Behandlung. Nicht einmal jedes Tier bekommt überhaupt eine Police. Also dann doch eher eine OP-Versicherung abschließen, bei der zwar nur die Kosten rund um eine Operation des Hundes übernommen werden, die aber deutlich günstiger ist? Hm, schwierig….

 

Versicherung Fiffibene Hundeblog

Oder legt man doch besser jeden Monat einen gewissen Betrag auf ein Sparkonto, von dem man im Notfall zehren kann? Problem hierbei: Entstehen gleich zu Beginn der „Spar-Karriere“ hohe Kosten, kann man diese mit dem bisher Angesparten nicht gleich decken. Vielen fällt es zudem schwer, das finanzielle Polster wirklich nur im Notfall anzutasten.

Für welche Art der Vorsorge habt ihr euch entschieden?

Krankenversicherung
3 Vote
Sparkonto
8 Vote
Hund-OP-Versicherung
5 Vote
Keine finanzielle Vorsorge
7 Vote

 

Natürlich interessieren mich eure Argumente für oder gegen eine Krankenversicherung/OP-Versicherung oder das Sparkonto brennend. Ich freue mich über eure Kommentare und das Umfrage-Ergebnis.

 

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Neele
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Neele

Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!
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8 Kommentare

  1. Hallo liebe Neele,

    ich habe für Flo eine OP-Versicherung abgeschlossen. Denn gerade bei so großen Hunden ist man ruckzuck im vierstelligen Bereich. Bis jetzt haben wir die Versicherung – zum Glück!!! – noch nie gebraucht, und ich hoffe auch sehr, dass das so bleibt. Aber für mich ist es einfach beruhigend zu wissen, eine zu haben. Eine Krankenversicherung hingegen haben wir nicht, stand auch nie zur Debatte. Ich lege mir jeden Monat etwas zur Seite für Dinge wie Inspektion, Autoversicherung, Unvorhergesehenes etc. pp. Auf dieses Konto würde ich dann auch bei größeren Tierarztrechnungen zurückgreifen.

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Hi Daniela und NATÜRLICH Flo (Schlecker von Wilma soll ich ausrichten ;-))), zezezeze). Ich glaube, dass diese Krankenversicherungen wirklich nicht zu empfehlen sind…es sei denn, es möchte mich ein Experte vom Gegenteil überzeugen.
      GlG von uns Beiden

  2. Mieke sagt

    Huhu,
    also ich habe mich damals ganz bewusst für ein Sparkonto entschieden. Eine Hunde-Krankenversicherung schien mir Abzocke zu sein. Ich hatte einen Versicherungsvergleich gesehen, wo im Prinzip keine Versicherung alle meine Ansprüche erfüllte. Die meisten waren mittelmäßig bewertet und es kam halt auch drauf an, was man suchte.

    Im Nachhinein habe ich diese Entscheidung ein wenig bereut, weil Pebbles bis heute an Juckreiz leidet, deren Ursache wir bis jetzt nicht gefunden haben.

    Letztes Jahr haben wir über 1000€ für Diagnose und Behandlungen ausgegeben.

    Wir haben es auch mit unserem Sparkonto geschafft, aber das angesparte war gegen Ende des Jahres komplett aufgebraucht.

    Für manche Hunde wird sich eine Krankenversicherung nie lohnen, für andere schon. Es kommt leider immer auf den Einzelfall an 🙁

    Viele Grüße
    Mieke & Pebbles

    • Liebe Mieke, danke für deinen Kommentar zu deiner Erfahrung. Wir haben uns auch bewusst gegen eine Versicherung entschieden. Meistens ist es leider so, dass sie im Ernstfall nicht zahlen und das Geld aber dennoch futsch ist. Bin da immer sehr skeptisch. Ich hoffe für alle, dass eure Lieblinge gesund bleiben, das ist der beste Fall ;-), auch wenn leider nicht immer umsetzbar. Ich drücke die Daumen und Wili die Pfötchen…die übrigens auch schon wieder jucken…
      GlG
      Neele und Wili

  3. Magdalena sagt

    Hallo liebe Neele,
    also wir haben eine OP- Versicherung für Lennart. Aufgrund seiner Fehlstellung bei den Bändern in den Pfoten besteht bei ihm ein höheres Risiko eines Bänderrisses oder eines Kreuzbandrisses.
    Da wollten wir ihn schon so weit versichern, dass nicht nur die Kosten für die OP, sondern auch die Vorbehandlung und die Nachsorge gedeckt sind. Darüber hinaus legen wir trotzdem immer etwas zur Seite, da ein Tierarztbesuch auch ohne eine OP mal teurer werden kann. Bis jetzt haben wir weder das eine noch das andere gebracht, aber es beruhigt einen schon etwas, wenn man den süßen Schatz schnarchend auf dem Sofa liegen hat und weiß im Notfall ist für ihn gesorgt.

    Liebe Grüße
    Magda & Lennart

    • Liebe Magda, ich hoffe natürlich, dass ihr die Versicherung nie brauchen werdet ;-)!!!! Aber ich kann gut nachvollziehen, dass ihr in eurem Fall eine abgeschlossen habt. Oh ja, die lieben Tierarztbesuche…müsste mal zusammenrechnen, wie viel Kohle wir bereits dort gelassen haben. ;-(
      Aber Hauptsache ist, dass es den Schnuffis gut geht!
      Ganz liebe Grüße von Wilma und mir

  4. Wir haben uns bis jetzt immer gegen eine Krankenversicherung entschieden. Bei allen Hunden konnten wir die Kosten für Krankheiten, Operation und ähnliches immer sehr gut so tragen – und hoffen, es bleibt auch weiterhin so.
    Ich denke, man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass bei einer einfachen OP schnell mal ein Betrag deutlich über 1.000 Euro zustande kommen kann – dann sollte jeder nach seiner eigenen finanziellen Lage entscheiden, welche Lösung für ihn die sinnvollste ist. Wobei natürlich auch zu berücksichtigen ist, dass ab einem gewissen Alter für Hunde kein Abschluss einer Krankenversicherung mehr zu vernünftigen Konditionen möglich ist … also sollte man sich möglichst früh entscheiden.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    • Liebe Isabella, danke für deinen Kommentar! Bisher haben wir auch keine Kranken- oder OP-Versicherugn abgeschlossen, sondern legen immer etwas zur Seite.
      Liebe Grüße von Wilma und mir und *schmatzerl* an Damon und Cara 😉

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