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Anti-Stress-Pille und Motivationsturbo

Hundeblog

 

Elf Millionen Deutsche haben einen – mindestens: einen Hund. Und 20 Millionen Deutsche leiden darunter: dem Burnout. Während von den sechs Millionen Hunden viele allein zuhause bleiben, kosten psychische Erkrankungen Unternehmen jährlich mehrere Milliarden. Teilweise denken Firmen darüber nach, Wohlfühl- und Gesundheitsmanager einzustellen. Der beste Präventions- und Gesundheitsmanager wäre allerdings der Hund. Viele Gründe sprechen für den Kollegen auf vier Pfoten.

 

Hunde

 

Hunde riechen nicht nur Krebs und Epilepsie, sind nicht nur die Augen von Blinden und helfen bei Depression. Hunde reduzieren Stress, wirken angenehm auf die Atmosphäre in Unternehmen und schaffen überdies ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern.

Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung von Hunden: Schon 2001 stattete die Universität New York im Rahmen einer Untersuchung eine Gruppe von 24 Börsenmaklern mit einem Bürohund aus. Nach einem halben Jahr war der Blutdruck der stressgeplagten Makler um die Hälfte gesunken. Andere Studien setzen sogar noch eins oben drauf: Mit Hunden verbessert sich das Arbeitsklima. Sie sind ein wirksamer Katalysator für Motivation, Teamgeist und Engagement der Mitarbeiter. Kollege Hund wirkt wie ein Erholungs- und Gesundheitsprogramm. Psychische und körperliche Krankheiten: ade.

Der Deutsche Tierschutzbund wirbt bereits seit einigen Jahren für den Hund am Arbeitsplatz: Zum achten Mal jährt sich am 25. Juni der Aktionstag „Kollege Hund“. Ein Tag, an dem Mitarbeiter ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen dürfen. Dieser „Schnuppertag“ soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, Berührungsängste überwinden.

Trotz vieler Argumente für den Kollegen mit der kalten Schnauze, ist nicht in jedem Job Platz für ihn. Schade eigentlich. Von der Hund-Mensch-Job-Synthese könnten nicht nur Hund und Herrchen, sondern eben auch Arbeitgeber und Kollegen profitieren. Eine Win-Win-Situation wie man in der Geschäftswelt gemeinhin sagt.

Hier findet ihr mehr zum Thema Hund am Arbeitsplatz (Was hat der Hund davon, was muss man beachten, welche Initiativen gibt es…). Gerade eben kam ein super Hinweis vom Twitter-Account @BV_Buerohund: Es gibt eine Bürohundkarte für Deutschland. Über diese Karte findet ihr Unternehmen, die Hunde im Büro erlauben und befürworten. Als Unternehmen könnt ihr euch in diese Karte eintragen und auf euren besonderen USP aufmerksam machen. Die Bürohundkarte findet ihr hier.

 

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Neele
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!
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Kategorie: Allgemein, Aufmacher, Hund & Mensch

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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!

8 Kommentare

  1. Ich finde es auch super, wenn man seinen Hund mit ins Büro nehmen darf. Leider sehen das noch viel zu wenige Chefs positiv. Dabei könnte das Betriebsklima mit Hund um einiges verbessert werden.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

    • Hi ihr Beiden, ja, ich verstehe die Bedenken der Chefs auch nicht – oder sie sind einfach nicht informiert? Wobei ich das nicht glaube. Die haben wahrscheinlich Angst, dass die Reinigungskosten steigen, wenn der Hund Haare verliert. Schade, wirklich ;-(.
      Gaaanz liebe Grüße von Wili-Wutz und mir <3

  2. Emmely's Frauchen sagt

    Wir finden die Aktion -natürlich – auch toll. Emmely darf auch mit zur Arbeit – allerdings tatsächlich hauptsächlich zum Arbeiten ( ich arbeite tiergestützt) und nur nebenbei als Bürohund. Nicht immer sind die Rückmeldungen positiv. Nicht jeder kommt gut damit zurecht, dass auch mal Hundehaare auf der Kleidung zu finden sind.Und Emmely vielleicht auch mal Geräusche in der Box macht wenn sie da wartet.
    Mich selbst macht es jedenfalls super glücklich soviel Zeit mit Emmely verbringen zu können.
    Liebe Grüße
    Lizzy und das Indianermädchen

    • Liebe Lizzy, das glaube ich. Ich denke auch, dass es nur dort geht, wo niemand Angst vor Hunden hat und weiß, was ein Hund im Büro bedeutet (Haare, Püpse ab und zu, Schnarchen…;-)). Ich wünschte, ich könnte Wilma auch mitnehmen. Die meiste Zeit würde sie eh schlafen.
      Gaaaanz liebe Grüße und Knutscher an Emmely <3

  3. Socke-nHalterin sagt

    Ich wünschte unsere Gesundheitsmanagement würde diese Einsicht teilen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Liebe Sabine <3, ich auch! Wilma würde die Stimmung um ein Vielfaches heben 😉
      Ganz liebe Grüße von Wilma und mir

  4. Liebe Neele,

    ich finde die Aktion „Kollege Hund“ auch total klasse und kann sie nur unterstützen, denn unsere Lola darf mit ins Büro und lockert unser Büroleben um ein Vielfaches auf. Sogar eine Kollegin, welche Angst vor Hunden hat, hat sie mit ihrem Charme schon für sich gewonnen 🙂

    Ich hoffe, dass sich der Trend zum „Kollegen Hund“ noch viel mehr durchsetzt 🙂

    Liebe Grüße und dicken Schmatzer an Wilma,
    Julia und Lola von miDoggy

    • Hi ihr Beiden <3, ich hoffe auch, dass der Bürohund bald öfter zu sehen ist. Dass Lola alle für sich gewinnt, kann ich mir seeeeehr gut vorstellen ;-))) Sie ist einfach eine Zuckerschnute!

      Fühlt euch umarmt und den Schmatzer geb ich gleich sehr gern weiter 😉
      Eure Wilma und Neele

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