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Du bist mein, ich bin dein – Die Freundschaft zu meinem Hund

Hundeblog Fiffibene Hund bester Freund

 

„Mein Hund, mein bester Freund“, unter diesem Motto haben Fabian vom Hundeblog Issn‘ Rüde!, Inka vom Hundeblog An der Leine und der Fiffibene Hundeblog eine gemeinsame Blogger-Aktion ins Leben gerufen, um eure Geschichten rund um die besondere Freundschaft zwischen Hunden und Menschen vorzustellen.

Mehr zur Hundeblog Aktion und wie ihr teilnehmen könnt, findet ihr hier.

Hundeblog Fiffibene Hund bester Freund

 

Heute stelle ich euch einen wunderschönen Beitrag von Nicole vor, die selbst auf dem Hundeblog Moe & Me über ihre Erlebnisse mit Moe, ihrem Seelenhund, schreibt. Lehnt euch zurück und taucht in ihre berührende Geschichte über die Beziehung zu Moe ein!

Von Nicole

Moe ist mehr als (m)ein Hund. Mehr als ein Freund. Er ist mein Seelenverwandter, der mich aus einer ganz schwierigen Phase zurück ins Leben geholt hat.

Mein Hund, mein bester Freund Fiffibene Hundeblog

Nicole mit Deutsch-Drahthaar-Mischling Moe. Foto: Moe & Me

Als ich euren Aufruf gelesen habe, musste ich erst einmal überlegen, ob ich diese, meine, Geschichte überhaupt offen legen möchte. Aber ja, ich habe mich dazu entschieden, denn es ist wichtig. Für mich, einerseits. Andererseits möchte ich damit meine Dankbarkeit Moe gegenüber ausdrücken, der immer für mich da war.

Ein wuscheliges Wesen mit riesigem Kopf, großen Schlappohren und einer liebevollen Art, das ist Moe.

 

Als Moe bei uns einzog und unser Leben für immer veränderte, war ich von Anfang an ganz verliebt in dieses wuschelige Wesen mit dem riesigen Kopf, den großen Schlappohren und der liebevollen Art. Aber manchmal reicht es nicht alleine, sich Veränderung ins Leben zu holen, wenn das eigene Leben nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.

Ein Jahr später: „Das Leben war zu viel für mich.“

 

Ein Jahr später. Wir waren umgezogen, ich war immer noch Studentin. In dieser Zeit fiel ich in ein tiefes Loch. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag, aber ich war unzufrieden. Mit mir, der Welt, einfach allem. Aufstehen, um zur Uni zu gehen? Konnte ich nicht mehr. Ich fühlte mich dort nicht wohl, mein Studiengang war nie das, was ich wirklich gewollt habe. Das Leben war zu viel für mich.

Und weiter die Fassade aufrecht zu halten für andere, nur um zu zeigen, dass ich ein geregeltes Leben hätte, wollte ich nicht. Ich verkroch mich immer mehr. Verbrachte die Tage im dunklen Schlafzimmer. Raus ging ich nur noch, wenn ich wirklich musste. Die Beziehung zu meinem Freund war sehr schwierig, da auch er nicht verstand, was mit mir los war.

Ich verkroch mich immer mehr…

 

Moe war in dieser Zeit immer bei mir. Keine Sekunde war er woanders, begleitete mich überall hin. Wenn ich im Bett lag und traurig war, war er bei mir. Wenn ich mich aufraffte, um raus zu gehen, war er draußen der kleine Clown, der versuchte, mich zu unterhalten. Diese Geduld, die dieser Hund für mich aufbrachte, ist unglaublich. Kein Mensch kann so genügsam, so liebevoll sein, wie Moe es in dieser Zeit war. Und ich kann kaum in Worten ausdrücken, wie dankbar ich ihm dafür bin.

Moe war einfach nur da und hat mich getröstet.

 

Er hat nie irgendetwas zerstört, sich nicht daneben benommen. Moe war einfach nur da und hat mich getröstet. Und irgendwann war ich wieder so weit. Ich hatte genug davon, jeden Tag nur im Bett zu liegen und in Moes Fell zu weinen. Mensch, es kann doch nicht so schwierig sein! Die Spaziergänge mit Moe wurden länger. Alles, was ich in dieser Zeit tat, tat ich in Begleitung von Moe.

Moe gab mir Kraft, die Dinge wieder anzupacken…

 

Denn er gab mir die Kraft, die Dinge wieder anzupacken, mir mein Leben Stück für Stück zurück zu erobern. Ich war bereit, wieder aktiv teilzunehmen. Langsam, aber sicher mein Leben und meine Einstellung zu ändern und das zu tun, was ich wirklich wollte, wofür mein Herz schlägt.

Ich kann Moe das nie zurück geben, was er in dieser Zeit für mich getan hat. Aber ich werde es niemals vergessen. Jeden Tag erinnert er mich daran, dass das Leben, egal wie schwierig es gerade ist, lebenswert ist. Deswegen ist er mein bester Freund, mein Seelenverwandter – der Grund, warum ich jeden Tag aufstehe und das Leben genieße. Mit ihm.

Weitere wunderschöne Beiträge lest ihr hier: Bella, ein Gedicht, Hundekind Abby, Leser berichten…. !

 

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Neele
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!

5 Kommentare

  1. Was für eine emotionale Geschichte… Es ist einfach immer wieder herzergreifend was uns ein Hund alles geben kann ♥ Liebe Nicole, ich freue mich so für dich, dass du deinen Moe gefunden hast 🙂

    Liebste Grüße
    Rebecca & Molly

  2. Socke-nHalterin sagt

    Nun, ich finde das auch sehr, sehr mutig einen solch persönlichen und privaten Moment mit uns zu teilen. Unter uns Bloggern wirst Du großes Verständnis bekommen, denn auf die eine oder andere Art haben vielleicht einige eine ähnliche Erfahrung gemacht und wissen, was unsere Fellnasen für uns tun, wie gut sie uns tun und wie wichtig sie für uns sind. Socke kam auch zur rechten Zeit und lehrte mich, eine andere Einstellung zu meiner Arbeit zu bekommen. Zudem war mein Vater nach langer Krankheit verstorben und es lag eine Trauer über uns. Mit Socke kehrte die Fröhlichkeit zurück. Und auch heute ist es Socke, die uns nie aufgeben lässt und die uns zuversichtlich sein lässt, auch wenn es manchmal nicht leicht ist. Unsere Fellnasen sind schon was ganz Besonderes…
    Ich hoffe aber sehr, dass Dir, liebe Nicole, diese persönliche Geschichte nicht einmal vorhalten wird.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  3. Liebe Nicole, was für eine liebevolle mutige Offenbarung und ich kann Dich sehr gut verstehen. Hunde sind auf ihre Art einfach da und glauben an einen, selbst, wenn man selbst schon lange nicht mehr tut. Ihnen zuliebe kann man noch Dinge tun, die ohne sie in schwierigen Lebenssituationen nicht mehr möglich wären und ihnen zuliebe gibt man die Hoffnung und die Chance auf Veränderung nicht auf. Und obwohl das manchmal unheimlich lange dauern kann, werden sie es nicht leid, einem solange „die Leine“ zu halten.

    Fein, dass Ihr es geschafft habt!

    LG Andrea und Linda

      • 😉 So ist es!!! Ich würde alles für Wili tun und sie (für eine deftige Wurst) auch für mich, nee, natürlich auch ohne Wurst und zwar jeden Tag <3 <3 <3.
        Ganz liebe Grüße an euch zwei, nee, vier!

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