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Spaziergänge im Dunkeln: Tipps für Hund & Halter

Spaziergang mit Hund im Dunkeln Tipps Hundeblog

 

Spaziergänge im Dunkeln werden in den kommenden Monaten leider wieder zur Gewohnheit. Dunkelheit bedeutet allerdings auch schlechtere Sicht für Hund, Halter und für diejenigen, denen man unterwegs begegnet.

Sichtbarkeit = Sicherheit!

 

Das können Fahrradfahrer oder Jogger sein, die über „unsichtbare“ Leinen stolpern, Autofahrer, die bei Dunkelheit oft einen Tunnelblick bekommen, oder Spaziergänger, die sich schrecklich erschrecken, weil wie aus dem Nichts ein Hund vor ihnen auftaucht. Daher gilt nun besondere Vorsicht: Macht euren Hund und euch so sichtbar wie möglich, denn Sichtbarkeit = Sicherheit.

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Tipps im Überblick

(hier geht´s zum ausführlichen Beitrag „Spaziergänge im Dunkeln: Was ihr beachten solltet!“)

  • Geht vorzugsweise auf gut beleuchteten Wegen spazieren.
  • Tragt helle oder sogar reflektierende Kleidung.
  • Nehmt eine Taschen- oder Stirnlampe mit, wenn ihr auf nicht oder schlecht beleuchteten Wegen wie Wald- oder Feldwegen Gassi geht.
  • Bedenkt: Autofahrer haben im Dunkeln eine Art Tunnelblick und bemerken euch mit Hund mitunter erst spät. Daher seid besonders an dunklen Landstraßen und Straßen ohne separaten Gehweg vorsichtig.
  • Überquert Straßen möglichst an gut beleuchteten Stellen.
  • Leuchthalsbänder, reflektierende Geschirre und Leinen, Reflektoren machen euren Hund im Dunkeln sichtbar.
  • Einige Hundehalter schwören auf reflektierende Westen. Netter Nebeneffekt: Hunde, die schnell frieren, sind durch den zusätzlichen Stoff der Weste gegen Kälte und Nässe geschützt.

Hinweise:

Von Blinklichtern haben wir persönlich Abstand genommen, da sie sich bei mäßigem bis wildem Spiel in Nullkommanichts von Wilma verabschieden. Experten sind sogar der Meinung, dass die Lichter die Hunde irritieren und ihre Kommunikation untereinander stören würden. Das ist wahrscheinlich auch davon abhängig, wo man sie am Hund „anbringt“. Blinkendes Zubehör direkt im Gesicht des Hundes zu platzieren ist natürlich weniger empfehlenswert.

Während das Hör- und Riechvermögen unserer Hunde lichtunabhängig ist, sinkt unsere Sehleistung im Dunkeln um bis zu 70 Prozent. Wir reagieren deutlich langsamer und bekommen erst dann etwas von Hase & Co. mit, wenn unser Hund bereits im gestreckten Galopp der verführerischen Spur folgt. Für Herrchen und Frauchen gut abrufbarer Hunde: kein Problem; für den Rest schon. Bei nicht hundertprozentig abrufbaren, jagdaffinen Hunden solltet ihr auf Nummer sicher gehen und sie zumindest an der Schleppleine führen.

Mehr Tipps für Herbst & Winter findet ihr übrigens hier.

 

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Neele
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!
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3 Kommentare

  1. Einige Hunde haben Schwierigkeiten solche Situationen richtig einzuschatzen und reagieren entweder mit angstlichem Zuruckziehen oder mit dem Angriff nach vorne. Ich personlich bin der Meinung, dass man seine Hunde im Dunkeln nicht frei laufen lassen sollte, sofern diese sich nicht unmittelbar bei Herrchen oder Frauchen aufhalten.

  2. Hallo, das ist ein informativer Text. Dankeschön! Ich habe eine reflektierende Leine. Da gibt es mehrere wenn man online sucht. Damit fühle ich mich schon sicherer. Außerdem hat meine ein leuchtendes Halsband an, damit man sie auch wahr nimmt, wenn sie ohne Leine läuft. Ich trage selber immer einen hellen Schal, Mütze und Mantel, weil man oft vergisst, dass man genau so übersehen werden kann als Halter. Das mit der reflektierenden Weste werde ich mir merken! Danke für die Tipps 🙂 LG, Luisa

    • Liebe Luisa, danke für deinen Kommentar und dein Kompliment ;-))))
      Liebe Grüße und bleibt gesund und munter
      Wilma & Neele

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