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Umfrage: Ist die Französische Bulldogge ein Modehund?

Modehunde Fiffibene Hundeblog

Sind Frenchys eurer Meinung nach Modehunde? Gefühlt wird der eine oder andere mit einem „Ja“ antworten. Laut Welpenstatistik des VDH: Nein!

Hundeblog Fiffibene Modehund

Die Welpenstatistik des VDH führen andere Kandidaten an. U.a. tummeln sich dort in größerer Zahl die Welpen des deutschen Schäferhundes (seit 1999 konkurrenzlos auf dem ersten Platz), der Dackel, Labrador und Chihuahua. Ins Rampenlicht drängt zudem immer mehr der Cavalier King Charles Spaniel: Waren es 2002 noch 792 Welpen, wurden im Jahr 2012 schon 1100 Hunde geboren. Dieser sprunghafte Anstieg deutet zumeist auf eine Entwicklung in Richtung Modehund hin. Zum Vergleich: Laut VDH sind 2012 gerade einmal 312 Französische Bulldoggen zur Welt gekommen. 2013 waren es sogar nur noch 274 Frenchys, die das Licht der Welt erblickten.

Die Zahlen des VDH sind allerdings nur bedingt aussagekräftig. Das trifft vor allem auf sehr beliebte Rassen zu. Die Statistik zeigt Zahlen der offiziellen, vom Verband anerkannten Züchter. Wie viele Kriminelle im Dunkeln ihr Unwesen treiben, ist nicht bekannt. Dazu aber bald mehr in einem ausführlichen Beitrag.

Ich würde für den geplanten Beitrag gerne eure „gefühlte Welpenstatistik“ aufnehmen:

Ist die Französische Bulldogge eurer Meinung nach ein Modehund oder auf dem besten Wege dahin?

Modehund
81 Vote
Auf dem Weg zum Modehund
28 Vote
Kein Modehund
12 Vote
Kein Modehund mehr
2 Vote

 

Bilder: Clipdealer

 

Neele
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!
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Hi, ich bin Neele, #Hundenärrin, #Hundemama, #Hundehaarmagnet, #Bücherwurm, #Textmaniac. Auf diesem Hundeblog schreibe ich über das Leben mit Hund. Im Hundeblog findet ihr Trends, Lustiges, Ernstes, Absurdes, Wissenswertes. Ich sage nur: Let the dogs rock the world!

21 Kommentare

  1. Ja man sieht sie schon deutlich regelmäßiger und oft mit eben diesen modebewussten Menschen.Modebewusst ist ja nicht verkehrt,aber ein Lebewesen als Trend-Accessoires nein das geht absolut nicht.
    Auch wenn ich eigentlich kein Freund von diversen Rassehunden bin,auch wenn wir früher welche hatten (Riesenschnauzer) haben Frenchies schon,sofern sie mit genügend nasenfreiheit gezüchtet werden,alles gute beisammen finde ich.Ich glaube Wilma ist da so ein vorzeige Frenchie für mich ;-).
    Lg Johanna

    • Hi Johanna, jaaaaa, Wilma ist klasse und nicht eingeschränkt. Sie ist sportlich und fit. Da mussten wir aber auch lange suchen…Ich finde allein das Wort Modehund furchtbar. Für mich sind Hunde keiner Mode unterworfen und niemand sollte sich aus solch oberflächlichen und vergänglichen Motiven einen Hund anschaffen. Wenn man denn dann so einen Hund haben möchte und sich sicher ist, dass er zu einem passt – und zwar ein Leben lang -, dann ist es ja ok, wenn die Wahl auf eine Rasse fällt, die gerade sehr beliebt ist. ABER: dann muss ich auch bereit sein, einen gewissen Preis zahlen zu wollen. Leider kaufen viele bei den Vermehrern und unterstützen damit die furchtbaren Auswüchse solcher „Moden“. Später, wenn die Hunde dann krank werden, werden sie weggegeben. Letztens erst habe ich wieder eine Hündin gesehen, die als Gebärmaschine missbraucht wurde. Als sie nicht mehr werfen konnte, wurde sie „entsorgt“. Echt gruselig. GlG an euch alle.

  2. Auch hier im Ruhrgebiet sieht man erstaunlich viele französische Bulldoggen. Und es ist meistens – meistens, nicht immer! – ein ganz bestimmter Typ Mensch, der damit umherläuft. Unterhält man sich mit den Besitzern, fallen oft die Schlagworte „so süß“, „angenehme Größe“ und „freundlich“ wenn es um ihre Hunde geht. Auch auf dem Hundeplatz hatten wir mehrere Exemplare, die aber alle nach der Welpengruppe aufhörten. Klar, jemand, der aktiv Hundesport betreiben möchte, holt sich keinen Hund, der erblich bedingt höchstwahrscheinlich extreme Atemprobleme bekommt.
    Was der Grund ist, weshalb ich die Zucht solcher plattnasigen Rassen moralisch fragwürdig finde…

    Liebe Grüße,
    Mara und Abra

  3. Eine kleine Ergänzung: Man kann die Zahlen der im VDH gemeldeten neu geborenen Französischen Bulldoggen mit denen der bei Tasso registrierten vergleichen, die Diskrepanz ist riesig. Irgendwo hier habe ich eine Zeitschrift rumliegen, in denen die Zahlen veröffentlicht wurde. Die genauen Zahlen habe ich nicht im Kopf, aber es war schon Mal gut das 4-fache. Die Tasso Registrierungen wären übrigens auch DIE Anlaufstelle um zu schauen welche Hunderassen tatsächlich gerade am beliebtesten sind und dabei auch sehr wahrheitsnahe Ergebnisse zu bekommen.. (Ausgenommen sind vermutlich Listenhunde, denn hier liegt die Zahl der nicht registrierten Hunde vermutlich höher als bei anderen rassen)
    Allerdings bedeutet dass nicht, dass alle nicht beim VDH registrierten Hunde irgendwo aus dem Ausland oder von „Ich will Mal eben etwas Geld dazuverdienen“- „Züchtern“ kommen, wie der VDH es gerne darstellen möchte : Der VDH ist halt nicht der einzige Hundezuchtverband. Genki und Momo werden auch in keiner VDH Statistik auftauchen, Momo hat zB IHV Papiere. und das ist ja auch nur einer von vielen anderen Zuchtverbänden.

  4. Gestern abend in der Hundeschule gingen wir an einem Friseur vorbei bei dem ein Frenchie von innen gegegn die Scheibe sprang (der Terrier erschrak sehr, ich lachte sehr, denn den erschreckt eigentlich nix). Da fiel mir meine Friseurin ein die kurzzeitig einen hatte (Epilepsie 🙁 ) und eine vom Humdestammtisch die jetzt 2 hat sowie der Kollege meines Dads, der auch einen hat. Alle noch recht jung, maximal 3 Jahre alt.
    Daraufhin fragte ich unseren Hundetrainer, wie viele Frenchies er gerade in seinen Kursen hat. „So viele, dass ich sie nicht zählen kann.“
    Vor 5 Jahren waren es sehr viele Goldies, davor Labbies.
    Diese Statistik mag theoretisch stimmen, allerdings frage ich mich, wo die ganzen Schäferhunde eigentlich sind?
    Nahe vom Hundeplatz ist ein Schäferhundplatz der inzwischen jeden Humd drauflässt weil die an argem Mitgliedsschwund leiden. Schäfer sieht man hier echt kaum, auch im Wald nicht beim Gassi. Und das in Franken in Bayern

    • Hallöchen, ja, ich frage mich auch immer, wo sich die Schäferhunde verstecken. Wir haben nur etwa 3 in der Gegend. Ich finde es gut, dass man große Rassen seltener in der Stadt sieht und eher auf dem Land, aber wir wohnen einigermaßen ländlich und sehen diese tollen Tiere kaum. Sie haben glaube ich auch immer noch mit Voruteilen zu kämpfen. Labbis und Retriever sieht man hier zu Hauf. GlG von Wilma und mir

    • Den Schäferhunden gegenüber herrschen immer noch extreme Vorurteile.
      Erstaunlicherweise bin ich mit meinem jungen, ungestümen Dobermann bei Hundeleuten fast überall gern gesehen. Ein Freund, der einen Schäfi im gleichen Alter hat, hatte von der Welpenzeit an mit Anfeindungen zu kämpfen. Da schrieen Besitzer völlig sozialverträglicher Hunde plötzlich hysterisch übers Feld: „Leinen Sie ihren Hund an, meiner hat Angst vor Schäferhunden!“ oder: „Lassen Sie denn doch nicht frei laufen, das ist ein Schäfer, der packt irgendwann zu – ganz sicher!“.
      Dabei ist der Halbstarke wesentlich entspannter und auch unterwürfiger als meine Hündin.

      Kopfschüttelnde Grüße,
      Mara und Dobermannhibbel Abra, die sich beileibe nicht alles gefallen lässt

      • Liebe Mara, oh ja, kenne ich. Ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen und freue mich immer riiiieeeesig, wenn ich mal welche sehe. Aber die Leute sind immer erst einmal vorsichtig und erstaunt über so eine Reaktion – wahrscheinlich, weil ihnen viele mit Voruteilen begegnen. Aber dass euer Dobermann überall gern gesehen ist, ist ja schon mal ein Fortschritt. Dann hoffe ich mal, dass das bald mit Schäferhunden oder auch Rottweilern auch passiert. GlG an euch Beide!

        • Dazu muss man natürlich wissen, dass meine Hündin standardgemäß und rechtmäßig nicht kupiert ist und von den Meisten erstmal als Jagdhund eingestuft wird. Das ist wohl unser großer Vorteil. 😉

          • 😉 Verwechslungen können lustige Ausmaße annehmen: Wir haben mal ein Kind getroffen, das gefragt hat, ob Wilma ein Baby-Rotti ist 😉 Da konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Das war sehr süß.

  5. Ilona sagt

    Noch vor 11 Jahren als wir uns damit vertraut machten einen Bulli zu holen war er selten. Jetzt sieht man sie fast überall. Ich denke den größten Boom hat er durch viele Werbespots erlangt.

    • Liebe Illona. Ja, da hast du recht. TV, Werbung, Promis…alles leider Faktoren, die eine Rasse pushen können. Die Aufmerksamkeit ist erhöht. Laut VDH steht die Französische Bulldogge allerdings seit einigen Jahren in den Top 100 der Beliebtheitsskala für Rassehunde in Deutschland, wo sie momentan den 61. Platz einnimmt. Ich finde, das Wichtigste ist, dass man sich einen Hund anschafft, der zu einem passt und dem man in jeglicher Hinsicht gerecht werden kann. Ein Jagdhund gehört nicht in einen Haushalt, der nur 3 mal täglich gemütlich um den Block schlendert, beispielsweise. GlG von Wili und mir

  6. Ich würde auch sagen, dass die franz. Bulldogge ein Modehund ist. Zumindest sieht man sie derzeit vermehrt. Vor allem in den Händen von modebewussten Leuten. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass diese sich nicht mit der Rasse auseinandergesetzt haben. Leider macht es aber manchmal eben doch den Eindruck, dass bei der Entscheidung für den Hund nur das Optische im Vordergrund stand.

    Liebste Grüße

    • Liebe Ricarda, ja, das stimmt wohl. Ich finde es unverantwortlich, wenn Leute sich aus Modegründen einen bestimmten Hund anschaffen, ohne sich über die Rasse, die Eigenheiten, Ansprüche, Krankheiten oder die Herkunft informiert zu haben. Dann merken sie, dass der Hund doch nicht recht zu einem passt, zu teuer wird, weil bei der „Zucht“ Schundluder getrieben wurde und geben ihn schließlich ab. Gerade bei Modehunden sollten die Leute wirklich darauf achten, bei einem verantwortungsvollen Züchter zu kaufen und die Motive gründlich zu überdenken. Wir haben lange, sogar sehr lange nach Wilma gesucht. Es laufen leider sehr viele schwarze Schafe herum und die sollte man nicht unterstützen. Das gilt natürlich genauso für andere Rassen. GlG von Wili und mir

  7. Gefühlt: ja – zumindestens bei uns in der Umgebung. Früher sah man sie echt selten – momentan ist bei uns ein echter Boom.
    Liebe Grüße
    Sali

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